 |  |  |  |  |  |  |  |  |  |  | 1926 | | | 1928 - 1933 | | 1929 | | |
1932 | | | 1933 | | | 1935-1938 | | | 1938 | | | 1941 | | | 1943 | | | 1945 |
| | 1946 | | | 1949 | | | 1950 |
| | 1953 | | | 1954 | | | 1960 |
| | 1961 | | | 1973 | |
|  |  | | Wurde Ulbricht in den Landtag von Sachsen gewählt, wo er bis 1929 vertreten war. |
 |  |  | | Reichstagsabgeordneter | | | |
Ulbricht wird Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der KPD und Politischer Leiter des KPD-Bezirks Berlin-Brandenburg-Lausitz-Grenzmark. |
 |  | | Nach parteiinternen Auseinandersetzungen übernimmt Ulbricht im ZK den Sekretariatsbereich von Hermann Remmele (1880-1939) und damit praktisch die organisatorische Leitung des Gesamtapparats der
Partei. |
 | Rede vom 23. Februar 1932 im Deutschen Reichstag |
| |
 |  | | 1. März: Ulbricht wird von den
Nationalsozialisten steckbrieflich zur Fahndung ausgeschrieben. Er lebt noch sechs Monate im Untergrund in Deutschland und geht im Oktober auf Beschluß der Parteiführung in die Emigration nach Paris. |
 |  |
 | | Leitende Tätigkeit in den Exilorganisationen der KPD in Paris und Prag. | | | Ulbricht verlegt sein Exil nach Moskau und wird Vertreter des ZK der KPD beim EKKI. | | | | Nach dem
Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion arbeitet Ulbricht beim deutschsprachigen Programm von Radio Moskau und verfaßt zahlreiche Flugblätter und Aufrufe an die Soldaten der Wehrmacht. | |
 |  |
| 1943 Mitbegründer des Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD). |
 |  | | Als Leiter der sogenannten „Initiativgruppe“ des ZK der KPD für Berlin, die auch als „Gruppe Ulbricht bezeichnet wurde, kehrte der Exilkommunist 1945 nach Deutschland zurück. |
 |  | | Nach den Wahlniederlagen der Kommunisten in Ungarn und Österreich
betreibt Ulbricht auf Weisung von Josef W. Stalin die schnellstmögliche Vereinigung von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone. 21. April: Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). An die Spitze der SED treten Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl. Ulbricht wird gemeinsam mit Max Fechner (1892-1973) stellvertretender Vorsitzender. |
 |  | |
Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik in der Sowjetischen Besatzungszone trug Ulbricht als Mitglied des Politbüros der SED, in dem er bis zu seinem Tod vertreten war, maßgeblich zur Ausgestaltung des sozialistischen deutschen Staats bei. |
 |  | | Auf dem III.
Parteitag der SED übernimmt Ulbricht den neugeschaffenen Posten des Generalsekretärs des ZK und damit die Führung der Partei. |
 |  | | Ulbricht wird Vorsitzender des neu geschaffenen Nationalen Verteidigungsrats und übernimmt damit die oberste
Befehlsgewalt über die Nationale Volksarmee (NVA) im Falle einer Krisensituation. Nach dem Tod von Pieck wird das Amt des Präsidenten der DDR abgeschafft. Ulbricht wird als Vorsitzender des Staatsrats neues Staatsoberhaupt der Republik. Damit sind erstmals alle entscheidenden Machtpositionen in den Händen einer Person vereinigt.
|
 | Erhält die Auszeichnung “Banner der Arbeit” |
| |
 |  | | Am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz mit der Frage konfrontiert, ob die DDR am Brandenburger Tor eine Staatsgrenze mit allen Konsequenzen errichten wolle, erklärte Walter Ulbricht noch: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.“ Zwei Monate später, am 13. August 1961, begannen Streitkräfte der DDR, die Grenze zwischen Ost- und Westberlin abzuriegeln und Sperranlagen zu errichten. |
 | Text zum Tondokoment |
| |
 | Ich verstehe ihre Frage so, das es Menschen in Westdeutschland gibt die wünschen das wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren um eine Mauer aufzurichten, ja. Ää mir ist nicht bekannt das solche Absicht besteht. Das sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird...Niemand hat
die Absicht eine Mauer zu errichten. |
 |  | | Walter Ernst Paul Ulbricht starb am 1. August 1973 in Berlin (Ost). |
|