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Wilhelm Pieck

Wilhelm Friedrich Reinhold Pieck

Name:

Geboren

In

1982-1890

1890-1896

1894

Wilhelm Friedrich Reinhold Pieck

03. Januar 1876

Guben/Niederlausitz

Besuch der Volksschule.

Tischlerlehre, anschließend Wanderschaft.

Pieck tritt dem Deutschen Holzarbeiter-Verband bei.

03.01.1876 07.09.1960

1895

Mit 19 Jahren trat der Tischler Wilhelm Pieck in die Sozialdemokratie ein. Die Aneignung umfassender marxistischer Kenntnisse und die Begegnung mit Rosa Luxemburg und Franz Mehring auf der Reichsparteischule der SPD 1907 bestimmten seine politische Entwicklung.

1899

Stadtbezirksvorsitzender der SPD.

1907/08

Besuch der zentralen Parteischule der SPD in Berlin, zu seinen Lehrern zÀhlen u.a. Rosa Luxemburg und Franz Mehring.

1910

1914-1918

1915

1917

1918

1921

1921-1928

1922

1925

1925-1929

1928

1929

1930

Pieck geht als 2. SekretÀr des zentralen Bildungsausschusses der SPD nach Berlin.

WÀhrend des Ersten Weltkriegs nimmt Pieck an mehreren Konferenzen linker Sozialdemokraten teil und gehört zu den entschiedenen Gegnern der Politik des "Burgfriedens".

Einberufung zum Kriegsdienst.

Pieck wird wegen Antikriegspropaganda vor ein MilitÀrgericht gestellt, kann fliehen und lebt fortan illegal in Berlin.

Februar: Auf Beschluß der Spartakusgruppe geht Pieck ins Exil nach Amsterdam, wo er in der Redaktion der sozialistischen Wochenzeitung "Der Kampf" mitarbeitet. Oktober: RĂŒckkehr nach Berlin, Mitglied des Vollzugsausschusses der revolutionĂ€ren Obleute.
11. November: Pieck wird Mitglied der neu gebildeten Zentrale des Spartakusbundes.
30. Dezember: Teilnahme am GrĂŒndungsparteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), Wahl in die Zentrale der Partei.

Pieck ist als Vertreter der KPD im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale (EKKI) in Moskau tÀtig. In dieser Funktion Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit Wladimir I. Lenin.

Abgeordneter des Preußischen Landtags.

MitbegrĂŒnder und Mitglied des Exekutivkomitees der Internationalen Roten Hilfe (IRH).

Mai: Vorsitzender der Roten Hilfe Deutschlands (RHD).

Leiter des OrganisationsbĂŒros des Zentralkomitees (ZK) der KPD, gleichzeitig Politischer SekretĂ€r der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Lausitz.

20. Mai: Pieck wird in den Reichstag gewÀhlt.

Juni: Mitglied des PolitbĂŒros des ZK der KPD. November: Wahl in den Preußischen Staatsrat.

Ansprache vom 5. August 1930 zur Reichstagswahl.

mp3 Datei  392 KB

Ton und Text der Rede

1931-1943

Mitglied des PrÀsidiums und des politischen Sekretariats des EKKI.

1932

1933

1935

1937

1943

1945

1945/46

1946

1949

1953 - 1957

07.09.1960

Pieck ĂŒbernimmt die Leitung der parlamentarischen Arbeit der KPD.

MÀrz: Nach der Verhaftung Ernst ThÀlmanns wird Pieck vom ZK der KPD mit dessen Vertretung als Parteivorsitzender beauftragt.
Mai: Auf Beschluß des ZK geht Pieck ins Exil nach Paris.

Auf der "BrĂŒsseler Konferenz" der KPD wird Pieck fĂŒr die Dauer der Inhaftierung ThĂ€lmanns zum Vorsitzenden des ZK gewĂ€hlt. Verlegung des Exils nach Moskau.

Vorsitzender der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH).

Juli: Pieck gehört zu den Initiatoren und MitbegrĂŒndern des Nationalkomitees "Freies Deutschland".

1. Juli: RĂŒckkehr aus Moskau nach Berlin.

Als Vorsitzender des ZK der KPD forciert Pieck den Prozeß der Vereinigung mit der SPD und nimmt entscheidenden Einfluß auf die Ausarbeitung der "GrundsĂ€tze und Ziele" der Einheitspartei und des Parteistatuts.

22. April: Pieck wird gemeinsam mit Otto Grotewohl Vorsitzender der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).

11. Oktober: Wilhelm Pieck wird von der Provisorischen Volkskammer und der Provisorischen LÀnderkammer zum PrÀsidenten der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gewÀhlt.

Antrittsrede des PrÀsidenten Wilhelm Pieck auf der Tagung der Volks- und LÀnderkammer am 11. Oktober 1949

Wiederwahl 1953 und 1957, gleichzeitig Abgeordneter der Volkskammer Dank seines Ansehens in der internationalen Arbeiterbewegung hatte Pieck maßgeblichen Anteil an der Überwindung der Isolation der SED und der DDR in Osteuropa. 

Pieck fĂŒhrte zahlreiche Auslandsreisen durch. Infolge seiner schwer angegriffenen Gesundheit wurde Pieck schon Ende der 40er Jahre von Ulbricht in der ParteifĂŒhrung abgelöst, ab Mitte der 50er Jahre beschrĂ€nkte sich Pieck auf die notwendigsten ReprĂ€sentationsaufgaben

StaatsprÀsidenten Wilhelm Pieck stirbt am 07. September 1960